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Aufgaben und Ziele
1.1 Der Beitrag des Faches Sachunterricht zum
Bildungs- und
Erziehungsauftrag
Aufgabe des Sachunterrichts in der Grundschule ist
es, die Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung von Kompetenzen zu
unterstützen, die sie benötigen, um sich in ihrer Lebenswelt zurechtzufinden,
sie zu erschließen, sie zu verstehen und sie verantwortungsbewusst mit zu
gestalten.
In einer Gesellschaft, die in Beruf und
Arbeitswelt, im privaten und öffentlichen Bereich, in Medien und Ökologie durch
zunehmende Technisierung und Industrialisierung geprägt ist, ist die intensive
Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen und technischen Inhalten und
Arbeitsweisen sowie mit Grundsätzen einer am Prinzip der Nachhaltigkeit
orientierten Lebensführung unverzichtbar.
Durch sachunterrichtliche Fragestellungen und
durch die Erarbeitung in Zusammenhängen fördert der Unterricht bei den
Schülerinnen und Schülern
die
Achtung vor der Würde des Menschen,
den
verantwortungsvollen Umgang mit der natürlichen und gestalteten Lebenswelt und
ihren Ressourcen,
die
Solidarität mit und in der sozialen Gemeinschaft,
eine
kritisch-konstruktive Haltung zu Naturwissenschaft und Technik,
das
Bewusstsein für die Bedeutung von Kultur und Geschichte und für die damit
verbundenen Werte und sozialen Orientierungen.
Der Sachunterricht leistet so einen wesentlichen
Beitrag zur Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung und befähigt damit zur
Übernahme von Verantwortung und zur aktiven Teilnahme an der Gestaltung der
Lebenswirklichkeit.
In der Auseinandersetzung mit zentralen Bereichen
der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler werden im Sachunterricht darüber
hinaus tragfähige Grundlagen für weiterführendes Lernen geschaffen.
Die Unterrichtsinhalte und Verfahren des
Sachunterrichts orientieren sich an unterschiedlichen Bezugsdisziplinen und
berücksichtigen diese in elementarer Form.
2.3 Raum, Umwelt und Mobilität
Der Bereich Raum und Umwelt umfasst drei
Schwerpunkte. Es geht um die Orientierung und Mobilität im eigenen Nahraum, um
elementare geografische Orientierungsmuster in Nah- und Fernräumen und um den
Schutz von Räumen und Umwelt.
Um Räume erfahren und nutzen zu können, ist ein an
Regeln orientiertes und rücksichtsvolles Verhalten notwendig. Die Kinder
entwickeln in der Erkundung und Nutzung ihres direkten Umfeldes Fähigkeiten und
Fertigkeiten, sich als Verkehrsteilnehmer sicher, regelgerecht und
umweltschonend zu bewegen, wie z. B. durch die Nutzung von Verkehrsmitteln zur
Erweiterung der eigenen Mobilität.
Durch Medien, Urlaubsreisen und Migration haben
Nah- und Fernräume für viele Kinder neue Bedeutung erhalten. Bei der Entwicklung
elementarer geografischer Orientierungsmuster in Nah- und Fernräumen helfen
Karten und Skizzen aus dem Nahbereich ebenso wie Klima- und Wetterkarten,
Satellitenbilder etc., die auch länderübergreifend elementare geografische
Strukturen (z. B. Landschafts- und Vegetationsformen) aufzeigen.
Im Vergleich von geografischen und sozialen
Lebensräumen werden dabei auch Problemstellungen erkennbar (z. B. Zersiedlung
durch Wohngebiete, Versiegelung von Naturflächen), die für Fragen des
Umweltschutzes und der Wohn- und Umfeldgestaltung von Bedeutung sind. Im Sinne
der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung steht dabei der Gedanke im
Mittelpunkt, dass wir Verantwortung für das Leben und Überleben nachfolgender
Generationen sowie von Menschen in anderen Teilen der Welt übernehmen.
Informationen und Berichte in Medien über ökologische Veränderungen werden in
die eigenen Überlegungen mit einbezogen.
Schwerpunkte sind:
Schule
und Umgebung, Wohnort und Welt
Schulweg
und Verkehrssicherheit, Verkehrsräume, Verkehrsmittel
Umweltschutz
und Nachhaltigkeit
3.3 Kompetenzerwartungen
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Bereich: Raum, Umwelt und Mobilität
Schwerpunkt: Schule und Umgebung
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Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase |
Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4 |
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Die Schülerinnen und
Schüler
· erkunden
Schulwege und Schulumgebung sowie wichtige Einrichtungen im Wohnort,
orientieren sich mit Hilfen (z. B. Wege- bzw. Lageskizzen, wichtige Punkte,
Hinweisschilder) und beachten sie |
Die Schülerinnen und
Schüler
·
nutzen
Karten und Hilfsmittel als Orientierungshilfen (z. B. Stadtpläne,
Landkarten, Kompass, Sonnenstand)
·
erkunden
und beschreiben Strukturen des eigenen Lebensraumes, der Region (z. B.
ländliche Gebiete, Landwirtschaft, Städte, Industriegebiete, Erholungsräume)
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Bereich: Raum, Umwelt und Mobilität
Schwerpunkt: Wohnort und Welt
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Kompetenzerwartungen
am Ende der Schuleingangsphase |
Kompetenzerwartungen
am Ende der Klasse 4 |
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Die Schülerinnen und
Schüler
·
zeichnen
und beschreiben ihren Schulweg mit markanten Punkten |
Die Schülerinnen und
Schüler
·
vergleichen, beschreiben und dokumentieren naturgegebene und gestaltete
Merkmale (z. B. Gewässer, Oberfläche, Flora, Fauna; Siedlungen,
Verkehrswege, Industrie)
·
untersuchen, beschreiben und vergleichen Veränderungen in geografischen
Räumen (z. B. NRW, Deutschland, Europa, Welt)
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Bereich: Raum, Umwelt und Mobilität
Schwerpunkt: Schulweg und Verkehrssicherheit
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Kompetenzerwartungen
am Ende der Schuleingangsphase |
Kompetenzerwartungen
am Ende der Klasse 4 |
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Die Schülerinnen und
Schüler
·
beobachten und dokumentieren Verkehrssituationen aus dem Schulbezirk
·
dokumentieren Verkehrszeichen, vergleichen sie, erklären ihre Bedeutung und
beachten sie |
Die Schülerinnen und
Schüler
·
wenden
Verkehrsregeln sicher an, verhalten sich in Verkehrssituationen normgerecht
·
beschreiben, reflektieren und diskutieren die Verhaltensweisen von
Verkehrsteilnehmenden in Bezug auf verkehrsgerechte sowie umweltfreundliche
Aspekte
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Bereich: Raum, Umwelt und Mobilität
Schwerpunkt: Verkehrsräume und Verkehrsmittel
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Kompetenzerwartungen
am Ende der Schuleingangsphase |
Kompetenzerwartungen
am Ende der Klasse 4 |
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Die Schülerinnen und
Schüler
·
erklären
optische und akustische Zeichen und geltende Verkehrsregeln und wenden diese
als Fußgänger im Straßenverkehr an ( z. B. Verkehrszeichen, Ampel,
Warnsignale)
·
untersuchen, reflektieren und beschreiben Merkmale sicherheitsorientierter
Kleidung
·
fahren
einen Parcours im Schonraum (z.B. mit Roller und Fahrrad auf dem Schulhof) |
Die Schülerinnen und
Schüler
·
nutzen
Fahrpläne des ÖPNV um sich im Verkehrsnetz des Wohnortes bzw. des Stadtteils
zu orientieren
·
nutzen
für schulische Veranstaltungen öffentliche Verkehrsmittel
·
beherrschen das Fahrrad motorisch sicher und verhalten sich in der
Schulumgebung verkehrsgerecht
·
nehmen
an der Radfahrausbildung teil und verhalten sich mit dem Fahrrad (z. B. in
der Schulumgebung) verkehrsgerecht
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