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VERKEHRSERZIEHUNG IN DER
HAUPTSCHULE
Kinder als Nutzer des
ÖPNV
Nach dem Verlassen der
Grundschule sind viele Kinder auf die Nutzung des ÖPNV angewiesen. Um die
weiterführenden Schulen zu erreichen, müssen sie oft nicht unerhebliche
Entfernungen zurücklegen.
Ein Schwerpunkt Thema in
den Jahrgangsstufen 5 und 6 ist deswegen das Thema "Unterwegs mit Bus und Bahn".
Hierbei ist das Aufzeigen zahlreicher Gefahren, die im Alltag bei der Nutzung
von öffentlichen Verkehrsmitteln auftreten, ein. wichtiger Teil der schulischen
Arbeit.
Lösungsmöglichkeiten zur
sicheren Nutzung des ÖPNV und zur Problernbewältigung bieten hierbei unter
anderem die Broschüre "Mit dem Bus zur Schule", herausgegeben vorn Bundesverband
der Unfallkassen, unter der Bestellnummer GUV 57.1.33, und der Besuch der
"Busschule", einer Einrichtung der Verkehrsgesellschaft Ennepe Ruhr.
Die folgenden
Themenbereiche sollten dabei im Unterricht berücksichtigt werden.
- Verhalten und
Fehlverhalten an der Haltestelle
- Richtiges Ein- und
Aussteigen
- Wie verhalte ich mich
während der Fahrt?
- Welche
Sicherungseinrichtungen der Fahrzeuge sind von Bedeutung?
Hinweise, Medien,
Literatur
Bundesverband der
Unfallkassen
www.unfallkassen.de
Verkehrsgesellschaft
Ennepe-Ruhr / Busschule
www.ver-en.de
Hinweise, Medien,
Literatur
Prof. Dr. Limbourg, Maria,
Universität Essen, www.uni-essen.de/traffic-education
Bochum-Gelsenkirchener
Straßenbahn AG, www.bogestra.de
Mofakurs
Mofas und Mofaroller sind
bei Jugendlichen ab einem Alter von 15 Jahren sehr beliebt, da sie ein hohes Maß
an Unabhängigkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln bescheren und zudem ihrer
relativ geringen Kosten wegen auch erschwinglich sind. Gleichzeitig bieten sie
den Einstieg in den motorisierten Straßenverkehr und bilden die Vorstufe zum
Motorrad oder PKW. Aus diesem Grunde ist der Mofakurs auch ein wichtiger
Bestandteil der Verkehrserziehung in der Sekundarstufe I in den Jahrgängen 8-10.
Als Teil der schulischen
Verkehrserziehung soll er beitragen zu
- einem
sicherheitsbewussten Verhalten im Straßenverkehr
- dem Erkennen von
Gefahren und dem Bewältigen von schwierigen Situationen im Straßenverkehr
- partnerschaftlichem
Verhalten, zur Mitverantwortung und zur Rücksichtnahme
- Kenntnissen über
Alkohol- und Drogenmissbrauch
- kritischer
Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten im Straßenverkehr insbesondere zum
Verhalten in einer Gruppe.
Der Mofakurs erstreckt
sich über die Länge eines Schulhalbjahres mit einer Doppelstunde je Woche. Eine
Mindestanzahl von 18 Doppelstunden ist dabei verbindlich festgelegt. Ein
wesentliches Merkmal ist die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis.
Bewährt hat sich dabei,
dass Lehrerinnen oder Lehrer den theoretischen Teil des Kurses leiten und
Verkehrssicherheitsberater den fahrpraktischen Teil übernehmen. Am Ende des
Kurses steht die amtliche Mofa-Prüfung mit der Aushändigung der
Mofa-Prüfbescheinigung nach bestandener Prüfung. Folgende Inhalte sollen während
des Kurses Berücksichtigung finden
- Verkehrsschilder als
Mittel zur visuellen Kommunikation
- Gut geschützt und sicher
fahren
- Hindernisse und Engpässe
im Straßenverkehr
- Technische Veränderungen
am Fahrzeug und die Folgen
- Achtung Vorfahrt!
- Richtiges Einordnen und
Abbiegen
- Vorsicht, Rücksicht und
Umsicht im Straßenverkehr
- Mit der Clique unterwegs
- Verhalten in einer
Gruppe
Hinweise,
Medien,
Literatur
Arbeitsgemeinschaft
Deutscher Verkehrserzieher www.advev.de
Deutsche Verkehrswacht
www.verkehrswacht-verlag.de
Polizei für den EN-Kreis
(außer Witten)) www.kpb-schwelm.de
Polizei für Witten im
Polizeipräsidium Bochum www.polizei.nrw.de/bochum
Junge Fahrer und
Beifahrer
Da auch bereits
Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 der Sekundarstufe I die Fahrerlaubnis für
PKW oder Motorräder besitzen oder aber als Beifahrerinnen und Beifahrer mit
älteren Freundinnen und Freunden unterwegs sind, bietet sich eine
Unterrichtseinheit mit dem Thema "Junge Kraftfahrer und Beifahrer" in dieser
Jahrgangsstufe an.
Allein die Gruppe der
18-25 -Jährigen ist mit ca. 30 Prozent an der Rate der im Straßenverkehr
getöteten Personen beteiligt. Hauptursachen sind dabei überhöhte
Geschwindigkeit, hohe Risikobereitschaft, Missachtung der Vorfahrtregeln,
Alkohol- und Dogenmissbrauch, Imponiergehabe, Selbstüberschätzung und fehlende
Fahrpraxis.
Die Deutsche Verkehrswacht
hat deshalb die "Aktion Junge Fahrer" initiiert, um die hohe Unfallbelastung der
jungen Fahrerinnen und Fahrer wieder abzubauen und unterstützt auch die Schulen
mit Unterrichtsmaterialien. Mit eingebunden sind hierbei auch die
Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörden, die bereit sind, den
Unterricht im Bereich der Verkehrserziehung in den Schulen aktiv mitzugestalten.
Unterrichtsmaterialien und
Unterrichtshilfen zu oben genannten Defizitbereichen, halten folgende
Ansprechpartner bereit
Deutsche Verkehrswacht
www.dvw-ev.de
Deutscher
Verkehrssicherheitsrat" www.dvr.de
Bund gegen Alkohol und
Drogen im Straßenverkehr www.bads.de
Polizei für den EN-Kreis
www.kdb-schwelm.de |